Buch · Faust - Der Tragodie erster Teil
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Autor: Johann Wolfgang von Goethe
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MARGARETE. Nein, du mußt übrigbleiben! Ich will dir die Gräber
beschreiben, Für die mußt du sorgen Gleich morgen; Der Mutter den
besten Platz geben, Meinen Bruder sogleich darneben, Mich ein
wenig beiseit', Nur nicht gar zu weit! Und das Kleine mir an die
rechte Brust. Niemand wird sonst bei mir liegen!- Mich an deine
Seite zu schmiegen, Das war ein süßes, ein holdes Glück! Aber es
will mir nicht mehr gelingen; Mir ist's, als müßt ich mich zu dir
zwingen, Als stießest du mich von dir zurück; Und doch bist du's
und blickst so gut, so fromm.
FAUST. Fühlst du, daß ich es bin, so komm!
MARGARETE. Dahinaus?
FAUST. Ins Freie.
MARGARETE. Ist das Grab drauß, Lauert der Tod, so komm! Von hier
ins ewige Ruhebett Und weiter keinen Schritt- Du gehst nun fort?
O Heinrich, könnt ich mit!
FAUST. Du kannst! So wolle nur! Die Tür steht offen!
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