Buch · Die Verwandlung
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Autor: Franz Kafka
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Dann aber war er wieder gar nicht in der Laune, sich um seine
Familie zu sorgen, bloß Wut über die schlechte Wartung erfüllte
ihn, und trotzdem er sich nichts vorstellen konnte, worauf er
Appetit gehabt hätte, machte er doch Pläne, wie er in die
Speisekammer gelangen könnte, um dort zu nehmen, was ihm, auch
wenn er keinen Hunger hatte, immerhin gebührte. Ohne jetzt mehr
nachzudenken, womit man Gregor einen besonderen Gefallen machen
könnte, schob die Schwester eiligst, ehe sie morgens und mittags
ins Geschäft lief, mit dem Fuß irgendeine beliebige Speise in
Gregors Zimmer hinein, um sie am Abend, gleichgültig dagegen, ob
die Speise vielleicht nur gekostet oder -- der häufigste Fall --
gänzlich unberührt war, mit einem Schwenken des Besens
hinauszukehren. Das Aufräumen des Zimmers, das sie nun immer
abends besorgte, konnte gar nicht mehr schneller getan sein.
Schmutzstreifen zogen sich die Wände entlang, hie und da lagen
Knäuel von Staub und Unrat.
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