Buch · Faust - Der Tragodie erster Teil
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Autor: Johann Wolfgang von Goethe
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BRANDER. Hier unter diesem grünen Laube, Seht, welch ein Stock!
Seht, welche Traube! (Er faßt Siebeln bei der Nase. Die andern
tun es wechselseitig und heben die Messer.)
MEPHISTOPHELES (wie oben). Irrtum, laß los der Augen Band! Und
merkt euch, wie der Teufel spaße! (Er verschwindet mit Faust, die
Gesellen fahren auseinander.
SIEBEL. Was gibt's?
ALTMAYER. Wie?
FROSCH. War das deine Nase?
BRANDER (zu Siebel). Und deine hab ich in der Hand!
ALTMAYER. Es war ein Schlag, der ging durch alle Glieder! Schafft
einen Stuhl, ich sinke nieder!
FROSCH. Nein, sagt mir nur, was ist geschehn?
FROSCH. Wo ist der Kerl? Wenn ich ihn spüre, Er soll mir nicht
lebendig gehn!
ALTMAYER. Ich hab ihn selbst hinaus zur Kellertüre- Auf einem
Fasse reiten sehn- Es liegt mir bleischwer in den Füßen. (Sich
nach dem Tische wendend.) Mein! Sollte wohl der Wein noch
fließen?
SIEBEL. Betrug war alles, Lug und Schein.
FROSCH. Mir deuchte doch, als tränk ich Wein.
BRANDER. Aber wie war es mit den Trauben?
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