Buch · Faust - Der Tragodie erster Teil
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Autor: Johann Wolfgang von Goethe
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IRRLICHT. Ich merke wohl, Ihr seid der Herr vom Haus, Und will
mich gern nach Euch bequemen. Allein bedenkt! der Berg ist heute
zaubertoll Und wenn ein Irrlicht Euch die Wege weisen soll So
müßt Ihr's so genau nicht nehmen. FAUST, MEPHISTOPHELES, IRRLICHT
(im Wechselgesang). In die Traum- und Zaubersphäre Sind wir,
scheint es, eingegangen. Führ uns gut und mach dir Ehre Daß wir
vorwärts bald gelangen In den weiten, öden Räumen! Seh die Bäume
hinter Bäumen, Wie sie schnell vorüberrücken, Und die Klippen,
die sich bücken, Und die langen Felsennasen, Wie sie schnarchen,
wie sie blasen!
Durch die Steine, durch den Rasen Eilet Bach und Bächlein nieder.
Hör ich Rauschen? hör ich Lieder? Hör ich holde Liebesklage,
Stimmen jener Himmelstage? Was wir hoffen, was wir lieben! Und
das Echo, wie die Sage Alter Zeiten, hallet wider.
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