Book · Faust - Der Tragodie erster Teil
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Author: Johann Wolfgang von Goethe
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Nicht darf ich dir zu gleichen mich vermessen; Hab ich die Kraft
dich anzuziehn besessen, So hatt ich dich zu halten keine Kraft.
In jenem sel'gen Augenblicke Ich fühlte mich so klein, so groß;
Du stießest grausam mich zurücke, Ins ungewisse Menschenlos. Wer
lehret mich? was soll ich meiden? Soll ich gehorchen jenem Drang?
Ach! unsre Taten selbst, so gut als unsre Leiden, Sie hemmen
unsres Lebens Gang.
Dem Herrlichsten, was auch der Geist empfangen, Drängt immer
fremd und fremder Stoff sich an; Wenn wir zum Guten dieser Welt
gelangen, Dann heißt das Beßre Trug und Wahn. Die uns das Leben
gaben, herrliche Gefühle Erstarren in dem irdischen Gewühle.
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