Livre · Faust - Der Tragodie erster Teil
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Auteur: Johann Wolfgang von Goethe
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MEPHISTOPHELES. Fürwahr, ich spüre nichts davon! Mir ist es
winterlich im Leibe, Ich wünschte Schnee und Frost auf meiner
Bahn. Wie traurig steigt die unvollkommne Scheibe Des roten Monds
mit später Glut heran Und leuchtet schlecht, daß man bei jedem
Schritte Vor einen Baum, vor einen Felsen rennt! Erlaub, daß ich
ein Irrlicht bitte! Dort seh ich eins, das eben lustig brennt.
Heda! mein Freund! darf ich dich zu uns fodern? Was willst du so
vergebens lodern? Sei doch so gut und leucht uns da hinauf!
IRRLICHT. Aus Ehrfurcht, hoff ich, soll es mir gelingen, Mein
leichtes Naturell zu zwingen; Nur zickzack geht gewöhnlich unser
Lauf.
MEPHISTOPHELES. Ei! Ei! Er denkt's den Menschen nachzuahmen. Geh
Er nur grad, in 's Teufels Namen! Sonst blas ich ihm sein
Flackerleben aus.
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