本 · Faust - Der Tragodie erster Teil
219ページ中76ページ
著者: Johann Wolfgang von Goethe
時間0:00
速度 (WPM)0.0
正確性100.0%
スタートを押して行を正確に入力してください。 · バックスペース無効 — エラー後も続行してください。
Der Gott, der mir im Busen wohnt, Kann tief mein Innerstes
erregen; Der über allen meinen Kräften thront, Er kann nach außen
nichts bewegen; Und so ist mir das Dasein eine Last, Der Tod
erwünscht, das Leben mir verhaßt.
MEPHISTOPHELES. Und doch ist nie der Tod ein ganz willkommner
Gast.
FAUST. O selig der, dem er im Siegesglanze Die blut'gen Lorbeern
um die Schläfe windet, Den er, nach rasch durchrastem Tanze, In
eines Mädchens Armen findet! O wär ich vor des hohen Geistes
Kraft Entzückt, entseelt dahin gesunken!
MEPHISTOPHELES. Und doch hat jemand einen braunen Saft, In jener
Nacht, nicht ausgetrunken.
FAUST. Das Spionieren, scheint's, ist deine Lust.
MEPHISTOPHELES. Allwissend bin ich nicht; doch viel ist mir
bewußt.
スタートを押して行を正確に入力してください。
未開始