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Auteur: Franz Kafka

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Aber selbst wenn die Schwester, erschöpft von ihrer Berufsarbeit,
dessen überdrüssig geworden war, für Gregor, wie früher, zu
sorgen, so hätte noch keineswegs die Mutter für sie eintreten
müssen und Gregor hätte doch nicht vernachlässigt zu werden
brauchen. Denn nun war die Bedienerin da. Diese alte Witwe, die
in ihrem langen Leben mit Hilfe ihres starken Knochenbaues das
Ärgste überstanden haben mochte, hatte keinen eigentlichen
Abscheu vor Gregor. Ohne irgendwie neugierig zu sein, hatte sie
zufällig einmal die Tür von Gregors Zimmer aufgemacht und war im
Anblick Gregors, der, gänzlich überrascht, trotzdem ihn niemand
jagte, hin- und herzulaufen begann, die Hände im Schoß gefaltet
staunend stehen geblieben. Seitdem versäumte sie nicht, stets
flüchtig morgens und abends die Tür ein wenig zu öffnen und zu
Gregor hineinzuschauen.

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