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Auteur: Johann Wolfgang von Goethe

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MEPHISTOPHELES. Ich kann die Bande des Rächers nicht lösen, seine
Riegel nicht öffnen.-"Rette sie!"-Wer war's, der sie ins
Verderben stürzte? Ich oder du? (Faust blickt wild umher.)
Greifst du nach dem Donner? Wohl, daß er euch elenden Sterblichen
nicht gegeben ward! Den unschuldig Entgegnenden zu zerschmettern,
das ist so Tyrannenart, sich in Verlegenheiten Luft zu machen.
FAUST. Bringe mich hin! Sie soll frei sein!
MEPHISTOPHELES. Und die Gefahr, der du dich aussetzest? Wisse,
noch liegt auf der Stadt Blutschuld von deiner Hand. Über des
Erschlagenen Stätte schweben rächende Geister und lauern auf den
wiederkehrenden Mörder.
FAUST. Noch das von dir? Mord und Tod einer Welt über dich
Ungeheuer! Führe mich hin, sag ich, und befrei sie.

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