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Auteur: Johann Wolfgang von Goethe

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GEISTER. Schwindet, ihr dunkeln Wölbungen droben! Reizender
schaue Freundlich der blaue Äther herein! Wären die dunkeln
Wolken zerronnen! Sternelein funkeln, Mildere Sonnen Scheinen
darein. Himmlischer Söhne Geistige Schöne, Schwankende Beugung
Schwebet vorüber. Sehnende Neigung Folget hinüber; Und der
Gewänder Flatternde Bänder Decken die Länder, Decken die Laube,
Wo sich fürs Leben, Tief in Gedanken, Liebende geben. Laube bei
Laube! Sprossende Ranken! Lastende Traube Stürzt ins Behälter
Drängender Kelter, Stürzen in Bächen Schäumende Weine, Rieseln
durch reine, Edle Gesteine, Lassen die Höhen Hinter sich liegen,
Breiten zu Seen Sich ums Genüge Grünender Hügel. Und das Geflügel
Schlürfet sich Wonne, Flieget der Sonne, Flieget den hellen
Inseln entgegen, Die sich auf Wellen Gauklend bewegen; Wo wir in
Chören Jauchzende hören, Über den Auen Tanzende schauen, Die sich
im Freien Alle zerstreuen.

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