Livro · Faust - Der Tragodie erster Teil
Pagina 48 de 219
Autor: Johann Wolfgang von Goethe
Tempo0:00
Velocidade (WPM)0.0
Precisao100.0%
Pressione iniciar e digite as linhas exatamente. · Backspace desativado — continue mesmo apos erro.
wie behend sich die Menge Durch die Gärten und Felder zerschlägt,
Wie der Fluß, in Breit und Länge So manchen lustigen Nachen
bewegt, Und bis zum Sinken überladen Entfernt sich dieser letzte
Kahn. Selbst von des Berges fernen Pfaden Blinken uns farbige
Kleider an. Ich höre schon des Dorfs Getümmel, Hier ist des
Volkes wahrer Himmel, Zufrieden jauchzet groß und klein. Hier bin
ich Mensch, hier darf ich's sein!
WAGNER. Mit Euch, Herr Doktor, zu spazieren Ist ehrenvoll und ist
Gewinn; Doch würd ich nicht allein mich her verlieren, Weil ich
ein Feind von allem Rohen bin. Das Fiedeln, Schreien,
Kegelschieben Ist mir ein gar verhaßter Klang; Sie toben wie vom
bösen Geist getrieben Und nennen's Freude. nennen's Gesang.
Bauern unter der Linde. Tanz und Gesang.
Der Schäfer putzte sich zum Tanz, Mit bunter Jacke, Band und
Kranz, Schmuck war er angezogen. Schon um die Linde war es voll,
Und alles tanzte schon wie toll. Juchhe! Juchhe! Juchheisa!
Heisa! He! So ging der Fiedelbogen.
Pressione iniciar e digite as linhas exatamente.
Nao iniciado