Diller

Klavye

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Yazar: Johann Wolfgang von Goethe

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TRÖDELHEXE. Ihr Herren, geht nicht so vorbei! Laßt die
Gelegenheit nicht fahren! Aufmerksam blickt nach meinen Waren, Es
steht dahier gar mancherlei. Und doch ist nichts in meinem Laden,
Dem keiner auf der Erde gleicht, Das nicht einmal zum tücht'gen
Schaden Der Menschen und der Welt gereicht. Kein Dolch ist hier,
von dem nicht Blut geflossen, Kein Kelch, aus dem sich nicht in
ganz gesunden Leib Verzehrend heißes Gift ergossen, Kein Schmuck,
der nicht ein liebenswürdig Weib Verführt, kein Schwert, das
nicht den Bund gebrochen, Nicht etwa hinterrücks den Gegenmann
durchstochen.
MEPHISTOPHELES. Frau Muhme! Sie versteht mir schlecht die Zeiten.
Getan, geschehn! Geschehn, getan! Verleg Sie sich auf
Neuigkeiten! Nur Neuigkeiten ziehn uns an.
FAUST. Daß ich mich nur nicht selbst vergesse! Heiß ich mir das
doch eine Messe!
MEPHISTOPHELES. Der ganze Strudel strebt nach oben; Du glaubst zu
schieben, und du wirst geschoben.
FAUST. Wer ist denn das?
MEPHISTOPHELES. Betrachte sie genau! Lilith ist das.

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