Diller

Klavye

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Yazar: Johann Wolfgang von Goethe

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ARIEL. Gab die liebende Natur, Gab der Geist euch Flügel, Folget
meiner leichten Spur, Auf zum Rosenhügel!
ORCHESTER (Pianissimo). Wolkenzug und Nebelflor Erhellen sich von
oben. Luft im Laub und Wind im Rohr, Und alles ist zerstoben.
Trüber Tag. Feld
Faust. Mephistopheles.
FAUST. Im Elend! Verzweifelnd! Erbärmlich auf der Erde lange
verirrt und nun gefangen! Als Missetäterin Im Kerker zu
entsetzlichen Qualen eingesperrt, das holde unselige Geschöpf!
Bis dahin! dahin!-Verräterischer, nichtswürdiger Geist, und das
hast du mir verheimlicht!-Steh nur, steh! wälze die teuflischen
Augen ingrimmend im Kopf herum! Steh und trutze mir durch deine
unerträgliche Gegenwart! Gefangen! Im unwiederbringlichen Elend!
Bösen Geistern übergeben und der richtenden gefühllosen
Menschheit! Und mich wiegst du indes in abgeschmackten
Zerstreuungen, verbirgst mir ihren wachsenden Jammer und lässest
sie hilflos verderben!
MEPHISTOPHELES. Sie ist die erste nicht.

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