Diller

Klavye

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Yazar: Johann Wolfgang von Goethe

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MEPHISTOPHELES. Natürlich, wenn ein Gott sich erst sechs Tage
plagt, Und selbst am Ende Bravo sagt, Da muß es was Gescheites
werden. Für diesmal sieh dich immer satt; Ich weiß dir so ein
Schätzchen auszuspüren, Und selig, wer das gute Schicksal hat,
Als Bräutigam sie heim zu führen! (Faust sieht immerfort in den
Spiegel. Mephistopheles, sich in dem Sessel dehnend und mit dem
Wedel spielend, fährt fort zu sprechen.)
Hier sitz ich wie der König auf dem Throne, Den Zepter halt ich
hier, es fehlt nur noch die Krone.
DIE TIERE (welche bisher allerlei wunderliche Bewegungen
durcheinander gemacht haben, bringen dem Mephistopheles eine
Krone mit großem Geschrei). O sei doch so gut, Mit Schweiß und
mit Blut Die Krone zu leimen! (Sie gehn ungeschickt mit der Krone
um und zerbrechen sie in zwei Stücke, mit welchen sie
herumspringen.)
Nun ist es geschehn! Wir reden und sehn, Wir hören und reimen.
FAUST (gegen den Spiegel). Weh mir! ich werde schier verrückt.

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