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Auteur: Johann Wolfgang von Goethe

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MEPHISTOPHELES (zu Faust). Komm nur geschwind und laß dich
führen; Du mußt notwendig transpirieren, Damit die Kraft durch
Inn- und Äußres dringt. Den edlen Müßiggang lehr ich hernach dich
schätzen, Und bald empfindest du mit innigem Ergetzen, Wie sich
Cupido regt und hin und wider springt.
FAUST. Laß mich nur schnell noch in den Spiegel schauen! Das
Frauenbild war gar zu schön!
MEPHISTOPHELES. Nein! Nein! Du sollst das Muster aller Frauen Nun
bald leibhaftig vor dir sehn. (Leise.)
Du siehst, mit diesem Trank im Leibe, Bald Helenen in jedem
Weibe.
Straße (I)
Faust. Margarete vorübergehend.
FAUST. Mein schönes Fräulein, darf ich wagen, Meinen Arm und
Geleit Ihr anzutragen?
MARGARETE. Bin weder Fräulein, weder schön, Kann ungeleitet nach
Hause gehn. (Sie macht sich los und ab.)

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